Untersuchung des Mechanismus der Elektroakupunkturregulation des ILC3s/IL-22-Wegs zur Verbesserung von Kolonschäden bei Mäusen mit entzündlichen Darmerkrankungen
Ziel: Beobachtung der Auswirkungen der Elektroakupunktur am Punkt "Zusanli" auf die sezernierenden Leukozyten-Interleukin (IL)-22 produzierenden Typ-3 angeborenen Lymphozyten (ILC3s) und intestinale cholinerge Neuronen im Dickdarm von Mäusen mit entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) und Untersuchung des Wirkmechanismus der Verbesserung von IBD durch Elektroakupunktur. Methode: 24 C57BL/6J männliche Mäuse wurden nach Zufallszahlentabelle in eine normale Gruppe (n=8) und eine Modellgruppe (n=16) eingeteilt. Die Modellgruppe erhielt 7 Tage lang freien Zugang zu einer 4%-igen Natriumpolysulfonat-Lösung, um ein IBD-Mausmodell herzustellen. Am 4. Tag nach der Modellierung wurden die Mäuse der Modellgruppe nach Zufallszahlentabelle in eine Modellgruppe und eine Elektroakupunkturgruppe aufgeteilt, jeweils 8 Mäuse pro Gruppe. Die Elektroakupunkturgruppe erhielt eine beidseitige Elektroakupunktur am Punkt "Zusanli", einmal täglich für 20 Minuten, über 7 Tage hinweg. Nach der Intervention wurden der Kot der Mäuse jeder Gruppe beobachtet und auf okkultes Blut getestet; der Krankheitsaktivitätsindex (DAI) bewertet; die Dickdarmlänge gemessen; mittels Hämatoxylin-Eosin-Färbung die Kolonmorphologie beobachtet und eine histopathologische Bewertung durchgeführt; mittels Durchflusszytometrie der Gehalt von IL-1β, Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) und IL-6 im Kolongewebe quantifiziert; mittels Durchflusszytometrie der Anteil von IL-22+ ILC3s in der Lamina propria des Kolons bestimmt; mittels ELISA der Gehalt von IL-22 im Kolongewebe gemessen; mittels Immunfluoreszenz die Anzahl der co-gekennzeichneten ChAT+/c-Fos+ Neuronen im Kolongewebe gezählt. Ergebnisse: Im Vergleich zur Normalgruppe zeigten Mäuse der Modellgruppe unterschiedlich starke weiche Stühle, einen stark positiven okkulten Bluttest, erhöhte DAI-Werte, verkürzte Kolonlänge, erhöhte histopathologische Punktzahlen, erhöhte Gehalte von IL-1β, TNF-α und IL-6 im Kolongewebe und einen verminderten Anteil von IL-22+ ILC3s in der Lamina propria des Kolons (P<0,05). Im Vergleich zur Modellgruppe zeigten Mäuse der Elektroakupunkturgruppe eine Verbesserung der Kotbeschaffenheit, einen schwach positiven okkulten Bluttest, verringerte DAI-Werte, verlängerte Kolonlänge, verringerte histopathologische Punktzahlen, verminderte Gehalte von IL-1β, TNF-α und IL-6, erhöhten Anteil von IL-22+ ILC3s, erhöhten IL-22-Gehalt und eine erhöhte Anzahl der co-gekennzeichneten ChAT+/c-Fos+ Neuronen im Kolongewebe (P<0,05). Fazit: Elektroakupunktur am Punkt "Zusanli" kann die Kolonschädigung bei Mäusen mit IBD signifikant verbessern und die Entzündungsreaktion verringern, was möglicherweise mit der Aktivierung intestinaler cholinerger Neuronen und der Verstärkung der ILC3s-Funktion zusammenhängt.
关键词
Zusanli;entzündliche Darmerkrankung;angeborene Lymphozyten Typ 3;Leukozyteninterleukin-22;Mäuse