Zusammenfassung: Die Theorie des „Ein-Energie-Zyklus“ stammt aus Huang Yuanyus „Vier heilige Herzquellen“, basiert philosophisch auf der Einheit der Energie und baut auf der Energieumwandlungstheorie des „Inneren Kanons des Gelben Kaisers“ auf. Sie bildet ein System der Energiezirkulation mit Milz und Magen als Dreh- und Angelpunkt, das Leber, Herz, Lunge und Niere verbindet. Basierend auf der „Ein-Energie-Zyklus“-Theorie ist die Pathogenese der Hashimoto-Thyreoiditis eine Leberstagnation, die zu einem Ungleichgewicht von Leber und Milz führt und sich zu Milz- und Niereninsuffizienz entwickelt. In der Behandlung wird das Prinzip „gleiche Krankheit, unterschiedliche Therapie“ befolgt, unter Berücksichtigung der Schilddrüsenfunktion, Autoantikörper und Ultraschallmerkmale zur Differenzierung und Behandlung in Früh-, Mittel- und Spätstadien der Hashimoto-Thyreoiditis. Im Frühstadium ist eine Leber-Qi-Stagnation vorhanden, daher soll die Holztenergie zur Unterstützung des zentralen Mechanismus reguliert werden; im Mittelstadium Leberstagnation und Milzschwäche, es werden scharfe und bittere Methoden angewandt, um die Auf- und Abbewegung von Milz und Magen wiederherzustellen; im Spätstadium Yang-Mangel von Milz und Niere soll die Niere erwärmt und die Milz gestärkt werden, um den „Ein-Energie-Zyklus“ zu unterstützen und die normale Energieumwandlung in den Organen wiederherzustellen. Die stufenweise Differenzierung zielt darauf ab, die Energieumwandlung der Organe wiederherzustellen, den „Ein-Energie-Zyklus“ anzuregen, die Schilddrüsenfunktion zu verbessern und den Verlauf der Hashimoto-Thyreoiditis zu verlangsamen, um klinische Ansätze für Diagnose und Therapie dieser Erkrankung zu bieten.